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News Familienrecht

Adoptierte Kinder haben einen Auskunftsanspruch gegen die leibliche Mutter über die Identität des leiblichen Vaters

11.02.2022

In der Entscheidung vom 19. Januar.2022 (BGH XII ZB 183/21) hat der Bundesgerichtshof darüber entschieden, dass...

Es geht nicht nur um Scheidungen

15.03.2018

Es geht nicht nur um Scheidungen top magazin, Ausgabe 3 im Herbst 2017

Änderung der Düsseldorfer Tabelle ab 01.01.2017

21.02.2017

Ab dem 01.01.2017 gilt eine neue Düsseldorfer Tabelle...

Sparguthaben von Kindern tabu!

09.02.2016

Eltern handeln regelmäßig widerrechtlich, wenn sie Sparguthaben ihrer minderjährigen Kinder für Unterhaltszwecke verwenden...

Anstellung beim Ehegatten statt Unterhalt? Ein zweischneidiges Schwert!

01.02.2016

Scheitert eine Unternehmerehe und haben die Ehepartner die Weitsicht, einvernehmliche Lösungen zu treffen, wird häufig vereinbart...

Erleichterung für Unterhaltsberechtigte

10.01.2016

Zum 1.8.2015 sind die Leitlinien zur Düsseldorfer Tabelle geändert worden...

Unterhaltsrechtliche Freibeträge steigen zum 01.01.2015

08.01.2015

Das OLG Dd hat die unterhaltsrechtlichen Freibeträge angehoben. Die wichtigsten Änderungen...

Elternunterhalt – wie hoch ist das Schonvermögen?

10.05.2014

Der BGH hat die Grenzen für das Schonvermögen von erwachsenen Kindern neu definiert, die ihren Eltern Unterhalt zahlen müssen und selbst noch nicht Rentner sind...

Auch ein Lottogewinn fällt in den Zugewinnausgleich

04.12.2013

Die meisten Ehepaare leben in einer Zugewinngemeinschaft. Endet eine solche Ehe z.B. durch Scheidung...

Scheidung beschleunigen?

18.08.2013

Der Gesetzgeber schreibt vor, dass bei einer Scheidung grundsätzlich ein Versorgungsausgleich durchzuführen ist. Hierbei handelt es sich um den Ausgleich der Rentenanwartschaften, die während der Ehe von beiden Ehepartnern erworben wurden...

Volle Anwaltskosten in Familiensachen steuerlich abzugsfähig!

25.06.2013

Es können nicht nur Anwaltskosten für die Scheidung und damit zusammenhänge Streitigkeiten im Zwangsverbund (Versorgungsausgleich) von der Einkommenssteuer abgesetzt werden...

Keine alleinige Barunterhaltspflicht bei Wechselmodell

28.01.2013

Nach einer Trennung der Eltern praktizieren immer mehr Familien bei der Betreuung ihrer Kinder das Wechselmodell...

Selbstbehalt der Düsseldorfer Tabelle steigt zum Januar 2013

13.12.2012

Zum Januar 2013 ändert sich der Freibetrag Unterhaltspflichtiger gegenüber ihren Kindern...

Familienrecht

16.05.2012

  Unser Team Familienrecht: Anja Hilgendorff, Christina Bezertzoglou und Andreas Bonnen  Als Familienrecht werden alle gesetzlichen Regelungen bezeichnet, die die Rechtsverhältnisse der Familienmitglieder untereinander wie auch die Beziehungen der Familie oder ihrer Mitglieder nach außen rechtlich gestalten. Zum Familienrecht in diesem weiteren Sinne gehören daher nicht nur die klassischen Themen der Eheschließung/Ehe/Ehescheidung - erweitert nunmehr durch ähnliche Regelungen für gleichgeschlechtliche Paare - des Kindschafts- und des Unterhaltsrechts sowie der Betreuung, sondern auch die verfassungsrechtlichen, verfahrensrechtlichen, sozialrechtlichen und steuerrechtlichen Bestimmungen, die Bezug auf Familie und Familienstand nehmen und für Rechtsfragen in diesem Bereich Sonderregelungen vorsehen. Letztlich gehören hierzu auch, dass internationale Privatrecht und internationale Abkommen, soweit diese die Anwendung nationaler familienrechtlicher Bestimmungen regeln oder selbst Sachlösungen für familienrechtliche Fragen enthalten. Auch die zunehmende Europäisierung des Rechts schlägt sich nieder. So sind bereits durch EU-Verordnungen Regelungen für grenzüberschreitende Sachverhalte getroffen und es stehen weitere Vereinheitlichungen zumindest in Teilgebieten des Familienrechtes an.
Auch Fragen des öffentlichen Rechtes, wie z. B. Bezug von Kindergeld, Bezug von Unterhaltsvorschussleistungen oder der Unterhaltssicherung sind als zum Bereich des Familienrechts zugehörig zu bezeichnen.
Aufgabe des Familienrechtes ist es zum einen, den familienrechtlichen Status und die daraus folgenden unmittelbaren Rechtsfolgen zu umschreiben und festzulegen. Das Familienrecht hat insoweit eine Ordnungsfunktion, zum anderen aber auch eine Entlastungsaufgabe: Es entbindet die Betroffenen von einer detaillierten rechtlichen Ausgestaltung ihrer Beziehungen, weil das Gesetz das Regelungsmuster enthält.
Die Frage, ob dieses Regelungsmuster verbindlich ist oder ob es abweichende Vereinbarungen der Betroffenen erlaubt, kann nicht für alle Bestimmungen beantwortet werden. Einerseits ist grundsätzlich von der im Grundgesetz verankerten Familienautonomie auszugehen, andererseits hat der Staat jedoch auch ein Wächteramt und damit eine Schutzfunktion. Unter den nachfolgend genannten Oberbegriffen sind umfassende Regelungen für die jeweiligen Einzelbereiche zusammengefasst.

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Vermögensauseinandersetzung

Sowohl im Erbfall, als auch bei Trennung von Eheleuten wird häufig die Frage der Vermögensauseinandersetzung relevant. Häufig sind die Eheleute, insbesondere bei Immobilien, beide als hälftige Miteigentümer im Grundbuch eingetragen. Im Scheidungs- und Trennungsfall sollen diese Eigentumsverhältnisse in der Regel selbstverständlich nicht bestehen bleiben, sondern entweder dahingehend zu lösen, dass die gemeinsame Immobilie verkauft und der Erlös aufgeteilt wird oder aber der Miteigentumsanteil eines Ehepartners auf den andern übertragen wird.
Ähnlich verhält sich dies bei Todesfällen. Die Erben des Erblassers rutschen in die Stellung der Miteigentümer hinein, so dass auch insoweit häufig Probleme bei der Auseinandersetzung des gemeinsamen Vermögens besteht. Diese Vermögensauseinandersetzung hat entweder einvernehmlich, notfalls durch Zwangsversteigerung zu erfolgen.

News Familienrecht

Adoptierte Kinder haben einen Auskunftsanspruch gegen die leibliche Mutter über die Identität des leiblichen Vaters

11.02.2022

In der Entscheidung vom 19. Januar.2022 (BGH XII ZB 183/21) hat der Bundesgerichtshof darüber entschieden, dass...

Es geht nicht nur um Scheidungen

15.03.2018

Es geht nicht nur um Scheidungen top magazin, Ausgabe 3 im Herbst 2017

Änderung der Düsseldorfer Tabelle ab 01.01.2017

21.02.2017

Ab dem 01.01.2017 gilt eine neue Düsseldorfer Tabelle...

Sparguthaben von Kindern tabu!

09.02.2016

Eltern handeln regelmäßig widerrechtlich, wenn sie Sparguthaben ihrer minderjährigen Kinder für Unterhaltszwecke verwenden...

Anstellung beim Ehegatten statt Unterhalt? Ein zweischneidiges Schwert!

01.02.2016

Scheitert eine Unternehmerehe und haben die Ehepartner die Weitsicht, einvernehmliche Lösungen zu treffen, wird häufig vereinbart...

Erleichterung für Unterhaltsberechtigte

10.01.2016

Zum 1.8.2015 sind die Leitlinien zur Düsseldorfer Tabelle geändert worden...

Unterhaltsrechtliche Freibeträge steigen zum 01.01.2015

08.01.2015

Das OLG Dd hat die unterhaltsrechtlichen Freibeträge angehoben. Die wichtigsten Änderungen...

Elternunterhalt – wie hoch ist das Schonvermögen?

10.05.2014

Der BGH hat die Grenzen für das Schonvermögen von erwachsenen Kindern neu definiert, die ihren Eltern Unterhalt zahlen müssen und selbst noch nicht Rentner sind...

Auch ein Lottogewinn fällt in den Zugewinnausgleich

04.12.2013

Die meisten Ehepaare leben in einer Zugewinngemeinschaft. Endet eine solche Ehe z.B. durch Scheidung...

Scheidung beschleunigen?

18.08.2013

Der Gesetzgeber schreibt vor, dass bei einer Scheidung grundsätzlich ein Versorgungsausgleich durchzuführen ist. Hierbei handelt es sich um den Ausgleich der Rentenanwartschaften, die während der Ehe von beiden Ehepartnern erworben wurden...

Volle Anwaltskosten in Familiensachen steuerlich abzugsfähig!

25.06.2013

Es können nicht nur Anwaltskosten für die Scheidung und damit zusammenhänge Streitigkeiten im Zwangsverbund (Versorgungsausgleich) von der Einkommenssteuer abgesetzt werden...

Keine alleinige Barunterhaltspflicht bei Wechselmodell

28.01.2013

Nach einer Trennung der Eltern praktizieren immer mehr Familien bei der Betreuung ihrer Kinder das Wechselmodell...

Selbstbehalt der Düsseldorfer Tabelle steigt zum Januar 2013

13.12.2012

Zum Januar 2013 ändert sich der Freibetrag Unterhaltspflichtiger gegenüber ihren Kindern...

Familienrecht

16.05.2012

  Unser Team Familienrecht: Anja Hilgendorff, Christina Bezertzoglou und Andreas Bonnen  Als Familienrecht werden alle gesetzlichen Regelungen bezeichnet, die die Rechtsverhältnisse der Familienmitglieder untereinander wie auch die Beziehungen der Familie oder ihrer Mitglieder nach außen rechtlich gestalten. Zum Familienrecht in diesem weiteren Sinne gehören daher nicht nur die klassischen Themen der Eheschließung/Ehe/Ehescheidung - erweitert nunmehr durch ähnliche Regelungen für gleichgeschlechtliche Paare - des Kindschafts- und des Unterhaltsrechts sowie der Betreuung, sondern auch die verfassungsrechtlichen, verfahrensrechtlichen, sozialrechtlichen und steuerrechtlichen Bestimmungen, die Bezug auf Familie und Familienstand nehmen und für Rechtsfragen in diesem Bereich Sonderregelungen vorsehen. Letztlich gehören hierzu auch, dass internationale Privatrecht und internationale Abkommen, soweit diese die Anwendung nationaler familienrechtlicher Bestimmungen regeln oder selbst Sachlösungen für familienrechtliche Fragen enthalten. Auch die zunehmende Europäisierung des Rechts schlägt sich nieder. So sind bereits durch EU-Verordnungen Regelungen für grenzüberschreitende Sachverhalte getroffen und es stehen weitere Vereinheitlichungen zumindest in Teilgebieten des Familienrechtes an.
Auch Fragen des öffentlichen Rechtes, wie z. B. Bezug von Kindergeld, Bezug von Unterhaltsvorschussleistungen oder der Unterhaltssicherung sind als zum Bereich des Familienrechts zugehörig zu bezeichnen.
Aufgabe des Familienrechtes ist es zum einen, den familienrechtlichen Status und die daraus folgenden unmittelbaren Rechtsfolgen zu umschreiben und festzulegen. Das Familienrecht hat insoweit eine Ordnungsfunktion, zum anderen aber auch eine Entlastungsaufgabe: Es entbindet die Betroffenen von einer detaillierten rechtlichen Ausgestaltung ihrer Beziehungen, weil das Gesetz das Regelungsmuster enthält.
Die Frage, ob dieses Regelungsmuster verbindlich ist oder ob es abweichende Vereinbarungen der Betroffenen erlaubt, kann nicht für alle Bestimmungen beantwortet werden. Einerseits ist grundsätzlich von der im Grundgesetz verankerten Familienautonomie auszugehen, andererseits hat der Staat jedoch auch ein Wächteramt und damit eine Schutzfunktion. Unter den nachfolgend genannten Oberbegriffen sind umfassende Regelungen für die jeweiligen Einzelbereiche zusammengefasst.

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Rechtsanwälte Dr. Hüsch & Partner
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